Veranstaltung 2. Quartal 2017

Veranstaltungskalender 2. Quartal 2017 als PDF

 

 

 

 

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MAERKER Grünheide

 

 

 

 

 

 

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Grünheide (Mark)

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Grünheide (Mark) als Ortsteil in der Großgemeinde mit gleichem Namen kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Der Aufenthalt der Illyrer im Grünheider Wald- und Seengebiet vor über 1.000 Jahren vor unserer Zeitrechnung ist durch Funde belegt. Nach zwischenzeitlicher Besiedelung durch germanische Stämme kamen im 6. Jahrhundert n. Chr. die Westslawen in unsere Gegend. Eine ihrer Siedlungen befand sich auf der Halbinsel zwischen Möllensee und Peetzsee. Im Jahr 1543 lud Kurfürst Joachim II. seinen Bruder Johann von Küstrin ein, um in der „Grüne Heyde“ eine Jagd zu bestellen. Er gilt damit auch als Namensgeber für den Ort. Den Namen Grünheide hat der Ort aber erst 1934 erhalten – nach der Zugehörigkeit zum III. Heidedistrikt bis 1889 und danach als Gemeinde Werlsee.

 

Vom Kolonistendorf zum Sommeridyll

Nach dem Dreißigjährigen Krieg war die Gegend vollends menschenleer. 1662 wurde mit Genehmigung durch Friedrich Wilhelm I., auch der Große Kurfürst genannt, am „Kleinen Wall“ an der Löcknitz eine Schneidemühle errichtet. Das ist der Beginn der Besiedlung und gleichzeitig das Gründungsdatum für Grünheide (Mark). Heute befindet sich hier mitten im  Naturschutzgebiet Löcknitztal das Angelparadies „Klein Wall“. Um 1698 siedelte sich der Teerschweler Joachim Fielitz an. Im Jahre 1700 ist die Geburt der 1. Tochter im Kirchenbuch von Rüdersdorf vermerkt. 1708 wurde in Fangschleuse „An der Faulen Furth“ der „Königliche Schleusenwärter“ Christian Große tätig. In der Zeit von 1748 bis 1763 ließ Friedrich II. einstige Soldaten als Büdner (Kleinbauern) und Holzfäller ansiedeln. So entstanden die Kolonien Grünheide, Alt Buchhorst (heute Altbuchhorst), Bergluch, Gottesbrück und Fangschleuse. Mit Schiffbarmachung der Löcknitz 1875 und dem Bau der Eisenbahn 1842, mit Haltepunkt in Fangschleuse ab 1879, entwickelte sich der Ort um die Jahrhundertwende und Anfang des 20. Jahrhunderts rasant. Vermögende Städter bauten ihre Landhäuser an den Seen, von denen einige noch heute erhalten sind. Der Ort zog viele Prominente wie Gerhart Hauptmann, Wilhelm Bölsche, Ernst Toller, Bertolt Brecht, Georg Kaiser, Ernst Rowohlt, Max Degebrodt, Walter Leistikow und andere an. Auch der DDR-Regimekritiker Robert Havemann, der seit 1999 Ehrenbürger von Grünheide (Mark) ist, lebte hier. Die Einwohnerzahl blieb nach 1945 bis 1989 etwa konstant. Der Ort hat viele Besucher, die vor allem in den Sommermonaten an der Grünheider Seenkette ihre Zeit verbringen und sich erholen. Im Jahr 2014 waren im Ortsteil Grünheide (Mark) annähernd 4.000 Einwohner und über 300 Bürger mit Zweitwohnsitz im Ortsteil gemeldet.

 

Neues Ortszentrum mit Rathaus und Läden

Nach 1990 ist vieles zur Verbesserung der Lebensqualität in der Gemeinde Grünheide (Mark) entstanden, u.a. das neue Ortszentrum mit Rathaus und Geschäften und die Median-Klinik am Werlsee. Sechs Wohngebiete wurden errichtet, ein neuer Feuerwehrstützpunkt, die Löcknitzhalle und der Löcknitzcampus als neuer Betreuungs- und Bildungsstandort. Straßen wurden gebaut und Grundstücke erschlossen.


Veranstaltungen

22.04.2017
10:00 Uhr
Fotosafari 2017
Das Motto für die diesjährige Safari ist noch geheim. Lassen Sie sich überraschen![mehr]
 
27.08.2017
08:30 Uhr
Grünheider Triathlon "Sich quälen mit Segen"
Ab 8.30 Uhr heißt es wieder "Sich quälen mit Segen" beim Grünheider Triathlon.[mehr]